Bedingungsloses Grundeinkommen ja. Aber nur auf einem global nachhaltigem Niveau.
Gesundes Essen, Trinkwasser und Krankenversorgung sollte überall auf der Erde für alle Menschen garantiert sein.
Wer mehr will, soll arbeiten gehen.
Auch im reichen Westen.
Globalisierungskritiker aus Industriestaaten gehts es nur um Erhalt ihres westlichen Lebensstandarts,auch wenn auf Kosten der Bevölkerung aus ressourcenreichen Diktaturstaaten.
Das global nachhaltige Niveau liegt heutzutage bei einem Durchschnittsinder.
Der Durchschnittsschweizer hat 1969 global nachhaltig gelebt.
Sind wir seit damals zufriedener, glücklicher, sozialer, gesünder?
Im Gegenteil: die Biokapazität hat sich seit jener Zeit aufgrund der Ressourcenverschwendung halbiert.
Heute könnten wir aufgrund der noch vorhandenen globalen Ressourcen auf dem Niveau eines Bürgers in der Schweiz von 1942 leben.
Aber auch diese waren nicht unglücklicher, unzufriedener als heutige Sozialhilfebezüger.
Wenn ich meine Kinder frage, ob sie sich arm fühlen, (wir brauchen halb soviel wie das Existenzminimum unseres Landes), dann krieg ich immer zur Anwort: "wir gehören zu den Reichsten der Erde."
Trotzdem höre ich von anderen Eltern und Lehrern nur, wie sozial kompetent, vorbildlich für andere Kinder, selbständig, bewusst, kreativ, unsere Kinder sind.
Wann schafft unsere Gesellschaft endlich den Übergang in den Postmaterialismus?
Wann wird unsere westliche Gesellschaft nicht nur global nachhaltig sondern auch global zufrieden?
Dh nicht nur materiell vorbildlich sondern auch im Umgang mit den Ärmsten nachhaltig.