Basic Income Pilotprojekt in Namibia - Vortragsreise
Das Grundeinkommen-Pilotprojekt im Otjivero, ein kleines Dorf in Namibia, ins mittlerweile weltbekannt.
Herbert Jauch, Sprecher der Basic Income Grant Coalition Namibia, ist derzeit auf Europatournee und spricht u.a. am Dienstag 30. März um 18.00 im Hotel Kreuz in Bern und ein Tag später am 31. März um 14.00 im Pfarramt in Schaan im Fürstentum Lichtenstein.
"Im 20. Kapitel des Matthäusevangeliums wird die Geschichte von den Arbeitern im Weinberg erzählt. Eine Geschichte, die unser Gerechtigkeitsempfinden arg strapaziert. Da arbeiten Menschen in einem Weinberg - einige nur für eine Stunde, andere hingegen den ganzen Tag lang. Am Abend wird ihnen allen der gleiche Lohn ausbezahlt."
Anschliessend stehen Daniel Straub und Christian Müller von der Agentur mit Grundeinkommen für allfällige Fragen und für eine Diskussion zur Verfügung.
Ist das Wachstumsmodell, auf dem unsere wirtschaftliche Ordnung basiert, noch das Modell der Zukunft? Was sind die gesellschaftlichen und ökologischen Auswirkungen von Wirtschaftswachstum? Gibt es dazu Alternativen? Sind provokante Ideen wie ein bedingungsloses Grundeinkommen oder negative Steuern bloss realitätsfremde Utopien oder überfällige Massnahmen zur Lösung drängender sozialer Probleme wie Arbeitslosigkeit und ungerechte Güterverteilung?
Warum bedingungslos und nicht bedingt, das ist immer wieder eine Frage die auftaucht, wenn über das Grundeinkommen gesprochen wird. Müsse man ein Grundeinkommen nicht an irgendeine soziale Leistung für die Gesellschaft binden, an einen Sozialdienst?
Bei einer Vorführung des Grundeinkommen-Filmes in Thun gab Enno Schmidt eine bemerkenswert einfache und logische Antwort.
In der Fremdversorgung ist die Arbeit selbst immer ein Beitrag für andere, eine soziale Leistung die man für die Gesellschaft erbringt. Fremdversorgung bedeutet, dass man nicht für sich selbst auf dem Feld die Kartoffeln pflanzt sondern für viele. Und Fremdversorgung bedeutet auch, dass derjenige der die Maschinen baut mit denen die Kartoffeln geerntet werden ebenso davon isst, wie z.B. der Verkäufer an der Supermarkt-Kasse.
Jede Arbeit ist immer Arbeit für andere. Oder ist Pizza backen und verkaufen etwa asozial?
Und apropos verpflichtender Sozialdienst: möchten Sie im Alter von einem Fahrzeugmechaniker gepflegt werden, der eigentlich lieber an einem Auto rumschraubt.
Hier ein Artikel des Thuner Tagblatt zur Veranstaltung am 28. Januar 2010 in der evangelisch-reformierten Kirche in Thun. Vor der Veranstaltung wurde im Schnee gekrönt.
Am Samstag, 23. Januar um 15.00 Uhr werden Bruna Augusto Pereira und Marcus Vinicius Brancaglione dos Santos im unternehmen mitte, Connect Cafe über das Grundeinkommenspilot-Projekt „ReCivitas“ in Brasilien berichten.
Sie selbst sind Mit-Initiatoren des Projektes und sind derzeit auf Europa-Reise um von ihrem Projekt zu berichten, ein Netzwerk aufzubauen welches die Initiative begleitet sowie finanzielle Unterstützer zu finden.
Das Projekt ist auch deshalb spannend, weil einige mutige Menschen sich entschlossen haben, mit einem Grundeinkommensprojekt einfach mal anzufangen und sei es aus eigener Tasche.
Kontakt zu Bruna und Marcus über diese Emailadresse: recivitas@recivitas.org.brin englischer, spanischer, portugiesischer und italienischer Sprache.
28. Januar, Kirchgemeindehaus in Thun (Frutigenstrasse 22) 18.00 Uhr Grundeinkommen Filmvisionierung und Gruppengespräche 19.45 Uhr Apéro 20.15 Uhr Diskussion mit den Filmautoren
Weitere Termine: 21. Januar mit Prof. Hans Ruh Die Zukunft ist geistig oder gar nicht 4. Februar mit Gil Ducommun Nach dem Kapitalismus 11. Februar mit Dr. Anna Gamma Spirituelle Impulse für ein neues Wirtschaften
Bericht vom "Tag der gesellschaftlichen Innovationen" in München, mit dem Thema Grundeinkommen und Regiogeld. Sehr eindrücklich war die initiative Unvoreingenommenheit der Studentenschaft und das schöne Setting und die kompetente Gastfreundschaft im Strascheg Center for Entrepreneurship! Link zur Pressemitteilung
"Sonntag 11:45 Uhr im Scala: Etwas übernächtigt betrete ich das Foyer des Programmkinos, wo eine Handvoll Menschen um einen Tisch herum steht, Mitglieder des TUN Lüneburg, die Initiatoren der Veranstaltung. Ich bin froh über ihre großartige Unterstützung, stehe ich doch als zugezogene Netzwerklerin ansonsten noch recht allein da. Ich inspiziere den kleinen leeren Saal, in dem die Vorführung des Films „Grundeinkommen“ gleich beginnt. Meine Erwartungen, was die Teilnahme angeht, sind eher gering. Lüneburger sind engagiert und offen für wichtige Themen, aber wer schleppt sich sonntags um diese Uhrzeit ins Kino? 12:05 Uhr: Der Saal platzt aus allen Nähten, wir bringen Stühle herbei, die letzten werden vertröstet, gleich im Anschluss laufe der Film nochmal. Ich sitze mit klopfendem Herzen vorn auf dem Fußboden, Sören als Unterstützer aus Hamburg neben mir. Eingangsworte, Film ab! Im Raum herrscht eine konzentrierte Stille, mit Spannung erwarten alle die 100 Minuten Kulturimpuls. Hörte ich bislang schonmal „zuviel Input“ und „anstrengend“ als Kommentare, so erlebe ich diesmal das Gegenteil: Man spürt, wie das Thema des Schweizer Films hier offene Türen einrennt und wie die provokante, erfrischende Art der Darstellung den Humor der Gäste trifft. Die anschließende „Diskussionsrunde“ wirkt eher wie ein Aktionsforum, bei dem erste Pläne geschmiedet werden! Wir sammeln zwei Seiten Adressen, und dem Gründungstreffen der Initiative in zwei Wochen steht nichts mehr im Wege. Ich freue mich auf eine erfüllte aktive Zeit mit vielen neuen Mitstreitern. DAS IST LÜNEBURG!"
Das Gründungstreffen der Lüneburger Grundeinkommensinitiative findet am Montag, 30.11. um 19 Uhr im Heinrich-Böll-Haus, Katzenstraße 2 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Das Strascheg Center for Entrepreneurship in München lädt zum 1. Tag der gesellschaftlichen Innovationen, mit Daniel Häni und Franz Galler. 17. November 2009, in München
Podiumsdiskussion mit: Prof. Dr. R. Gurny: Soziologin, Präsidentin Denknetz Schweiz K. Prelicz-Huber: NR Grüne, Prof. HS Luzern Prof. Dr. iur. R. A. Müller: Mitgl. GL Schweiz. Arbeitgeberverband D. Straub: Projektleiter Öbu
14:30 – 18:00 Uhr Forum der Visionen „Wer nicht arbeitet, soll wenigstens gut essen“ u.a. mit Adrienne Goehler und Günter Sölken, im Anschluss Filmvorführung „Grundeinkommen“ im großen Saal
Im Rahmen des Ideen Wettbewerbs zur Woche des Grundeinkommens kam mir die Idee, für Menschen, die sich für das Grundeinkommen einsetzen, zu kochen. Kochen, weil ich kochen mag und kann und weil auf die Frage „was würdest Du mit Deinem Grundeinkommen jetzt tun?“ bei mir immer „kochen“ als Antwort kommt. Ich koche, um Menschen zum Lächeln zu bringen, ich mache essen, weil ich gerne Menschen beim Essen erlebe, denn Essen macht glücklich, wenn es von glücklichen Menschen gemacht wird. So will ich die Menschen, die während der Woche des Grundeinkommens aktiv waren, und auch andere GrundeinkommensAktive nach Basel einladen zum Austausch und gemeinsamen Essen. Viel geschieht mit dem Grundeinkommen, also gibt es viel zu erzählen.
Das Essen wird teils von den Organisatoren der Woche des Grundeinkommens getragen, nur einen Teil der Essenskosten (wir schmeissen zusammen) als auch eure Reisekosten und Unterkunftsorganisation müsst ihr selber tragen...für diejenigen, die länger in Basel bleiben wollen können wir preiswerte Unterkunft oder ein Sofa bei anderen GruneinkommensAktiven in der Gegend suchen...meldet euch bald bei mir (Katharina) wenn ihr kommen wollt, Platz ist begrenzt.
Ich freue mich auf eure Antworten viele Grüsse aus Basel Katharina (eine Königin)
PROGAMM:
Samstag 24.Oktober 2009 13:00 Mittags-Kleinigkeit in der Cantina, 14:00 bis 18:00 erste Gesprächsrunde mit Enno und Daniel, kennen lernen, berichten und bereden was so passiert ist in der Woche des Grundeinkommens, auf der Krönungstour, bei den Wahlen,...dazwischen einmal Kaffee... 18:30 bis 20:30 Speisen wie die Götter, auch im Salon/Weinbar, und danach ganz smoothe in die Abschlussrunde Gespräch. Dann Nachtspaziergang durch Basel, wenn die Sterne im Rhein spiegelnd glitzern.
Freitag 11.09.09 20:00 „Einkommen für alle — Revolutionär denken, evolutionär umsetzen“ Vortrag und Gespräch mit Götz Werner
Samstag 12.09. 10:00 Filmvorführung „Grundeinkommen - ein Kulturimpuls“ 12:00 „Münchner Bürgergespräch zum Grundeinkommen“ mit den Filmemachern Enno Schmidt und Daniel Häni 15:00 World Café 17:00 Plenum 20:00 „Freiheit statt Vollbeschäftigung“ Vortrag und Gespräch mit Sascha Liebermann
Sonntag 13.09. 10:00 „Wirtschaftskrise, Grundeinkommen, Demokratie — Wege aus der Krise“ Vortrag und Gespräch mit Gerald Häfner 11:45 „Münchner Bürgergespräch zum Grundeinkommen“ mit Gerald Häfner, Sascha Liebermann, Enno Schmidt und Daniel Häni
Die Krönungswelle geht fürs Grundeinkommen auf Tournee
"Das bedingungslose Grundeinkommen ist in aller Munde – aus gutem Grund: Die Zeit ist reif dafür! Zu dieser gefühlten Stimmungslage trägt auch die Krönungswelle bei, die seit Mai 09 Zehntausende neuer Königinnen und Könige gekrönt hat. Die Krönungstournee vom 5.-20.9.09 ist der vorläufige Höhepunkt."
Freitag 11.09.09 20:00 „Einkommen für alle — Revolutionär denken, evolutionär umsetzen“ Vortrag und Gespräch mit Götz Werner
Samstag 12.09. 10:00 Filmvorführung „Grundeinkommen - ein Kulturimpuls“ 12:00 „Münchner Bürgergespräch zum Grundeinkommen“ mit den Filmemachern Enno Schmidt und Daniel Häni 15:00 World Café 17:00 Plenum 20:00 „Freiheit statt Vollbeschäftigung“ Vortrag und Gespräch mit Sascha Liebermann
Sonntag 13.09. 10:00 „Wirtschaftskrise, Grundeinkommen, Demokratie — Wege aus der Krise“ Vortrag und Gespräch mit Gerald Häfner 11:45 „Münchner Bürgergespräch zum Grundeinkommen“ mit Gerald Häfner, Sascha Liebermann, Enno Schmidt und Daniel Häni
Lasst uns zusammen entspannt, mit Spaß & guter Laune das Grundeinkommen zu den Menschen bringen. Denn: "Wenn jeder sein eigener König ist, muss keiner der König des anderen sein."
Wir freuen uns über viele Mitkrönende Uschi Bauer, Anke Dietrich, Tanja Ries, Dorothee Schulte-Basta, Susanne Wiest
Flaneur? Irgendwie naheliegend, dass an diesem Kongress am "schauspielfrankfurt" das Grundeinkommen zur Sprache kommen wird. Zusammen mit Susanne Wiest werden wir das bedingungslose Flaneuerentum erforschen und entsprechende Produktivitätsberechnungen anstellen. Mit Überraschungen ist zu Rechnen. Picknickkorb mit Film inbegriffen. 5. und 6. Juni jeweils ab 16.00 auf dem Willy-Brand-Platz, Frankfurt am Main.
Am 5. Juni 20.00 wird zudem der Film "Götz W. Werner auf dem Weg zum Grundeinkommen" von Christoph Schlee gezeigt.
Gerade hatten wir die Idee - nur mal so als Utopie - zur Woche des Grundeinkommens ein Gespräch zwischen dem Dalai Lama und Götz Werner zu organisieren. Und plötzlich waren schon andere schneller.
Vom 30. Juli bis 2. August weilt seine Heiligkeit der XIV Dalai Lama in Frankfurt am Main und wird über "die Kunst des Lebens" sprechen.
Am 1. August von 9:30 bis 11:30 findet eine Podiumsdiskussion über Verantwortung, Wirtschaft, Ethik und Umweltbewusstsein statt. S.H. der Dalai Lama im Gespräch mit Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck, Prof. Dr. Mojib Latif und Prof. Götz W. Werner.
Herzliche Einladung zu den "Studientage Soziale Skulptur" in Achberg am Bodensee
Vom 21.-24. Mai werden wir an diesem schönen Ort und mit viel Zeit die Idee des Grundeinkommens vertiefen, ausleuchten und mit künstlerischen Mitteln erproben.
Erstmals wird der Grundeinkommens Film mit Untertitel (I) im Kino gezeigt. Herzliche Einladung zur Premiere in Bozen Sonntag 10. Mai, 18.00, Filmclub mit anschliessender Diskussion
Am Montag 11. Mai findet in Bozen auf Einladung von Sepp Kusstacher ein internationales Grundeinkommen-Netzwerktreffen statt mit Gästen aus I, A, D und CH.
Was ist Arbeit? Was heisst es von einem Einkommen abhängig zu sein? Wann gibt es Gerechtigkeit für alle?
"Das bedingungslosen Grundeinkommen soll allen eine gesicherte Existenz und eine Teilnahme am gesellschaftlich kulturellen Leben ermöglichen. Wie soll das genau funktionieren? Und wie lässt sich diese Idee finanzieren und politisch umsetzen?" 2. Mai, 21.00, Glasplalast, Kasernenareal, Zürich
Nach dem Film diskutieren wir mit Katharina Prelicz-Huber (Nationalrätin Grüne), Hans Baumann (unia Ökonom) und dem Publikum.
Eine Veranstaltung der "jungen grünen" im Rahmen der 1. Mai Veranstaltungen in Zürich.
Herzliche Einladung zur diesjährigen Kulturlandsgemeinde am 2./3. Mai in Heiden im Kanton Appenzell Ausserrhoden.
Thema ist die die Finanz- und Wirtschaftskrise. Wir diskutieren mit prominenten Denkern (Hans Christoph Binswanger, Peter Sloterdijk u.a.), zeigen Ausschnitte aus dem Film Grundeinkommen und sind im Gespräch mit den Gästen:
Erstes öffentliches Bürgergespräch in Freiburg i.B.
Kürzlich wurden wir von einer Künstlergruppe aus Freiburg angefragt für ein Gespräch zum Grundeinkommen. Die Gruppe hatte vor ein paar Wochen den Film mit über 100 Interessierten aus ihrem Quartier geschaut und wollen nun etwas unternehmen.
Nun haben wir vorgeschlagen ein öffentliches Bürgergespräch zum Grundeinkommen zu organisieren. Dafür konnten wir auch Götz Werner und weitere AktivistInnen aus Freiburg gewinnen.
Am 29. April 20.00 ist es soweit: Festsaal der Freien Waldorfschule Bergiselstrasse 11, FR - St. Georgen Einladung als PDF
Psyche, Macht und Grundeinkommen - Götz Werner in Basel
Götz Werner im unternehmen mitte, 2006 (Foto: Stefan Pangritz) Herzliche Einladung zu einer Veranstaltung im Rahmen des Seminars "Psyche und Macht" mit Götz Werner an der Universität Basel:
Mittwoch, 29. April 2009, 12.15-13.45 Vortrag und Diskussion mit Prof. Götz Werner Psyche, Macht und Grundeinkommen Aula der Universität Basel, Petersplatz 1 Moderation: Ueli Mäder, Soziologe
Die GRÜNEN(Kreisverband Lörrach) in Zusammenarbeit mit dem Free Cinema zeigen vom 27. bis 29. März den Film Kulturimpuls Grundeinkommen inklusive Podium:
Freitag, 27.März, 20.00 Uhr GRUNDeinkommen - Film
Samstag, 28.März, 19.00 Uhr GRUNDeinkommen - Film + anschließende Podiumsdiskussion (siehe unten die Teilnehmer)
Sonntag, 29.März, 20.00 Uhr GRUNDeinkommen - Film
Ort: Free Cinema Tumringerstr. 248, neben Nellie Nashorn 79539 Lörrach
Podiumsteilnehmer:
Daniel Häni, Unternehmer und Filmemacher, Basel Isabelle Fortagne-Dimitrova, Schauspielerin, Lörrach Ulrich Leibfried, Unternehmer, Firma Consolar, Lörrach Dietmar Ferger, Unternehmer, Ortvorsitzender der Grünen, Lörrach Moderation: Anke Dietrich, Basel
Freitag 6. März 2009, Stadthaus Ulm, 20 Uhr Geld, Macht, Ohnmacht: Der freie Markt – Fundament einer sozialen Gesellschaft? Im Gespräch mit Oswald Metzger, Dr. Ing. Gustav Ost, PD Dr. Dirk Solte und Enno Schmidt Eine Veranstaltung der Wirtschaftsjunioren Ulm Samstag, 7. März 2009, Gemeindehaus der Pfarrkirche St. Marien, Bad Homburg, 19.00 – 20.30 Uhr Stand Up-Diskussion zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen – Weg aus der Armut? Vertreter Pro: Enno Schmidt (Filmemacher) Vertreter Contra: Prof. Dr. Heiner Ludwig (TU Darmstadt) Veranstalter: Evangelisches Dekanat Hochtaunus, Katholische Kirche-Pastoraler Raum Bad Homburg, Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)
"Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging es um die Einführung des allgemeinen Wahlrechtes. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts geht es um die Einführung des allgemeinen Einkommensrechtes. Ein Film-Essay von Daniel Häni und Enno Schmidt" Heute um 19.00 in Wien
Das Theater Freiburg inszeniert im Rahmen der Thementage "CAPITALISM NOW - das Potential der Krise" einen Round Table mit Claus Schäfer, Max Otte, Enno Schmidt und Daniel Häni.
Ein Korsakow-Film über die Veranstaltung mit Prof. Michael Hüther (Institut der deutschen Wirtschaft) und Daniel Häni (Initiative Grundeinkommen) in den Münchner Kammerspiele.
Freitag, 30. Januar 19.00 Uhr Film 21.00 Uhr Diskussion mit den Autoren Daniel Häni, Enno Schmidt sowie Therese Wüthrich, Gewerkschafssekretärin Comedia
Kulturplatz Wetzikon lädt zu einem spannendem Abend im Zürcher Oberland mit 2 Nationalräten, einem Unternehmer und Enno Schmidt für die Initiative Grundeinkommen.
Marc Desaules, Unternehmer "In der Umsetzung ist das Grundeinkommen vor allem eine interessante Steuerreform, weil es das Steuerwesen drastisch vereinfachen würde. Dafür muss aber die Höhe der Rente tief bleiben. Bewirkt das Grundeinkommen, den Menschen von der Arbeit zu entbinden, dann geht es in die falsche Richtung. Arbeit, verstanden als die Möglichkeit, seine Fähigkeiten für die anderen einzusetzen und dadurch zu entfalten, ist eine Grundlage des Menschwerdens. Diese darf dem Menschen nicht weggenommen werden."
Ruedi Noser, Nationalrat FDP "Das Konzept eines bedingungslosen Grundeinkommens für Alle gleicht einem vergifteten Apfel: Auf den ersten Blick verführerisch, aber giftig. Denn Arbeit und Leistung sollen belohnt werden und nicht das Nichtstun. Der Staat soll deshalb nur jenen unter die Arme greifen, die aufgrund ihrer Lebensumstände oder momentanen Situation, auf eine finanzielle Unterstützung angewiesen sind. Mehr noch: Für die Finanzierung eines staatlichen Grundeinkommens müssten entweder die bestehenden Sozialleistungen massiv reduziert oder die Steuern massiv erhöht werden."
Paul Rechsteiner, Nationalrat SP "Das Grundeinkommen ist an sich ein spannendes Modell, weil jeder Mensch das Recht auf Existenzsicherung hat. Allerdings darf es nicht als Vorwand für einen Angriff auf die Löhne oder die Sozialversicherungen missbraucht werden. Ausserdem soll jeder und jede das Recht haben, erwerbstätig zu sein – und die Jungen den Anspruch, eine Lehre oder eine andere weiterführende Ausbildung absolvieren zu können. Deshalb darf das Ziel der Vollbeschäftigung – und der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit – nicht aufgegeben werden."
Enno Schmidt, Initiative Grundeinkommen "Das Grundeinkommen schafft nicht etwa die Erwerbsarbeit ab, aber es nimmt ihr die Totalität. Es schafft mehr gleiche Augenhöhe auf dem Arbeitsmarkt – und in der Familie. Bessere Chancen, etwas Neues anzufangen, auch ohne kurzfristigen Return on Investment. Es entkoppelt im Existenzbereich Arbeit und Einkommen und ersetzt bestehende Einkommen und Sozialleistungen in seiner Höhe. Es ist die Basis einer initiativen Leistungsgesellschaft, in der die Muster weisungsgebundener Arbeit abnehmen. Es ist ein wirtschaftliches Bürgerrecht. Und schon jetzt: ein Kulturimpuls." Das Gespräch leitet Christoph Vollenweider. (ehem. Chefredaktor ZO)
Am 22. Januar um 19.00 zeigt das Filmmuseum München den Film Grundeinkommen zur Eröffnung der Reihe "FilmWeltWirtschaft". Anschliessend Gespräch mit den Autoren.
Die Film-Premiere fand am Mittwoch 17. September um 21.00 im Kultkino Atelier in Basel statt.
Gleichzeitig war in Göttingen (19.00) im Kino Lumiere und in München (18.00) Werkstattkino die Deutschland-Premiere.
"Es ist ein kleiner, kluger Film über den Zustand unserer Welt. Eine Art Sendung mit der Maus, die zu erklären versucht, wie das Grundeinkommen funktioniert, wer es finanzieren und was es bewirken könnte." Mikael Krogerus, brand eins