 |
|
|
 |
 |
 |
 |
|
|
 |
 |
 |
| |
 |
 |
|
| |
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
|
 |
 |
20.03.06
Wilfried
Michalski, Töpfer
(*1944)
Ich denke, dass ich eher mehr als weniger
"arbeiten" würde. Weil wesentlich
effektiver! |
|
 |
 |
07.03.06
Nina
M. Hug, Basel
Grafikerin
(1977*)
...gegenseitig das Recht zum Leben
geben. |
|
 |
 |
|
 |
 |
07.02.06
René
Pilloud, Basel
Selbständiger
Shiatsu-Therapeut und Service-Angestellter
im "unternehmen mitte"
(*1971)
Ich wäre noch ehrlicher zu mir
und noch ehrlicher zu anderen. |
|
 |
 |
30.10.05
Julia
Kicey, Winterthur
(1985*)
es würde vielleicht irgendetwas
in mir selber in Gang setzen, das meine Pläne
über den Haufen werfen könnte. |
|
 |
|
|
 |
 |
|
|
 |
WAS WÜRDEN
SIE? > LESEN |
SEITE |
 |
1 |
 |
2 |
|
|
|
| |
|
23.03.06
Helga Preisner-Pantlia,
Einzelhandels- und Bürokauffrau
seit 38 Jahren berufstätig
(*1953)
Ermöglichung zur persönlichen
und beruflichen Weiterbildung.
Ein Grundeinkommen, gleich für ALLE, würde
ich sehr begrüßen. Befreiung von Zwängen
und Abhängikeiten. Enspanntes arbeiten in
einem den Neigungen und Fähigkeiten entsprechend
ausgewähltem Beruf und die Ermöglichung
zur persönlichen und beruflichen Weiterbildung,
lernen und lehren im Gegenzug. Spirituelle Entwicklungsmöglichkeiten
nutzen.
Durch die eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten
kann beliebig dazu verdient werden.
Wie aber würde sich die Volkswirtschaft entwickeln.
Helga Preisner-Pantlia
|
|
 |
|
| TOP |
|
|
|
 |
|
| |
|
22.03.06
Hauke Schmidt, Landschaftsgärtner
sehr verwahrloste Grünanlagen...
Ich würde mich zum einen um einige z.T.
sehr verwahrloste Grünanlagen in der Stadt
kümmern! Zum anderen würde ich Kurse
und Führungen zum Thema Garten/Natur anbieten.
Im Frühjahr/Sommer wäre der Schwerpunkt
auf der Arbeit im Freien, den Winter könnte
ich mehr für Kurse und deren Vorbereitung
nutzen. Dies würde sowohl meinem Beruf als
Landschaftsgärtner als auch meinem fast abgeschlossenem
Studium zum Berufsschullehrer für Gärtner
sehr schön entsprechen.
Hauke Schmidt
|
|
 |
|
| TOP |
|
|
|
 |
|
| |
|
20.03.06
Wilfried Michalski,
Töpfer
(*1944)
Ich denke, dass ich eher mehr als weniger
"arbeiten" würde. Weil wesentlich
effektiver!
Was für eine schöne Frage, die mir
da am ersten Frühlingstag des Jahres 2006
begegnet ist. Eine Frage, die mir natürlich
auch sofort in den Sinn kam, als ich kurz zuvor
das Gespräch mit Götz Werner und Benediktus
Hardorp im "Bankspiegel" der GLS Bank
gelesen hatte.
Ja, was würde ich arbeiten, wenn im Grundsätzlichen
für das Nötigste gesorgt wäre?
Wenn ich mich nun, mit meinen nahezu 62 sonnigen
Lenzen und einer über fünfundzwanzigjährigen
Tätigkeit als Töpfer den in den letzten
Jahren anvisierten ganz anderen Lebens- und Tätigkeitsfeldern
zuwenden könnte ......ohne "Finanzstress"???
Ausgestattet mit einer minimalen Existenzsicherung,
die eine grundlegende Lebens-und Handlungssouveränität
gewährleistet!?
Ich denke, dass ich eher mehr als weniger "arbeiten"
würde. Weil wesentlich effektiver! Denn die
oftmals sehr negativen Einflüsse durch Ertragssorgen
und Wirtschaftlichkeitserfordernisse am falschen
Ort, wären nicht mehr da und es wäre
ein größerer Freiraum für konstruktive
"Einmischungen" vorhanden.
In meinem Fall sehen die "Einmischungen"
zum einen so aus, dass mich alles sehr interessiert,
was mit ProMotion, also "Werbung", für
gute und sinnvolle Produkte und Projekte zu tun
hat. Da wäre manches mit grundlegender Absicherung
zügiger zu realisieren. Zum Beispiel ein
Projekt für eine vernetzte FähigkeitenWirtschaft
an dem ich gerade arbeite. ( Business mit den
grauen Zellen : www.grey-dot.com )
Zum anderen würde ich noch etwas intensiver
an einer kleinen Schriftenreihe mit Texten zum
Zeitgeschehen arbeiten.
Es gäbe also sehr viel zu tun. Die Handlungsmöglichkeiten
würden erweitert und könnten vielfältig
genutzt werden.
Kurzum: Mit einem Grundeinkommen wäre mancher
Flügelschlag aufwärts und vorwärts
kräftiger.Von daher sei in konstruktiver
Ergänzung zum bereits obengenannten GLS-
Bankspiegel und seiner Überschrift "Das
verkannte Paradies" der Ruf gewagt:
"Paradies now"!
Wilfried Michalski
|
|
 |
|
| TOP |
|
|
|
 |
|
| |
|
07.03.06
Nina M. Hug, Basel
Grafikerin
(1977*)
gegenseitig das Recht zum Leben
geben.
Ich habe in Basel visuelle Kommunikation studiert,
und arbeite jetzt als Grafikerin.
Wenn für mein Grundeinkommen gesorgt wäre,
würde ich dasselbe tun, allerdings wäre
der Alltag entspannter.
Ich finde den Gedanken eines Grundeinkommens aus
diesem Grunde richtig, weil jeder Mensch ein Recht
auf Leben hat, und Leben ist in unserer Zeit unmittelbar
verbunden mit Geld.
Ich sehe das Problem der heutigen Arbeitssituation
darin, dass wir die Arbeit versklaven: Arbeit
heisst nur noch Erwerbsarbeit. Man arbeitet für
die Ferien, für das Haus, für Materie.
Dass Arbeit an sich Erfüllung ist, wenn sie
mit Begeisterung getan werden kann, geht mehr
und mehr verloren. Arbeitslose Mitmenschen leiden
aber gerade NICHT primär unter den materiellen
Einschränkungen, sondern darunter, dass sie
sich als Menschen dieser Gesellschaft nicht in
die Gesellschaft einbringen können. Das zeigt
doch, dass Arbeit viel mehr ist als reine Erwerbsarbeit.
Sie gibt dem Menschen die Möglichkeit sich
zu entfalten, sich einzubringen, sich nützlich
zu machen.
Ich hoffe, dass der Gedanke des Grundeinkommens
noch vielen Menschen einleuchtet, und dass wir
uns gegenseitig das Recht zum Leben geben.
Nina M. Hug
|
|
 |
|
| TOP |
|
|
|
 |
|
| |
|
04.03.06
Werner Breimhorst, Freiburg
Wissen
wir eigentlich, was der Bedarf anderer ist?
Also, was würde ich tun: Ich würde
endlich meine Wochenend-, Feiertags- und Winterarbeit
zu einer Teilzeitarbeit von ca. 2,5 Tagen die
Woche aufwerten. Damit meine ich meine Arbeit
für die Internetseite http://www.soziale-dreigliederung.de/
. Ich würde meine selbständige Gartenarbeit
an zwei Tagen die Woche weitermachen, da ich gern
draußen bin und sie zum Ausgleich brauche.
Auch könnte ich hin und wieder künstlerisch
tätig sein, denn ich hätte ja mehr Zeit.
Ergänzen möchte ich, dass mir ein ganz
wichtiges Arbeitsgebiet vorschwebt: Was es bedeutet:
Arbeiten für den Bedarf anderer? Wissen wir
eigentlich, was der Bedarf anderer ist? Allenfalls
vermuten wir es. Wir sehen es am Gewinn eines
nachgefragten Produktes oder daran, dass es als
Ladenhüter stehen bleibt. Diese Beurteilungsgrößen
stehen aber am Ende des Produktionsprozesses,
wenn bereits ein großer Leistungseinsatz
erbracht und viel menschliche Arbeit und Material
unter Umständen verschwendet wurde.
Die Arbeitsteilung wird immer weiter vorangebracht.
Der Markt fügt die einzelnen Leistungsergebnisse
nur mit großen Verlusten wieder zusammen.
Wie auf dem Energiesektor noch viel Einsparung
möglich ist, so auf dem Wirtschaftsfeld insgesamt
durch assoziative Arbeit, durch eine Art "innere
Kolonisation". Beteiligen Sie sich an "Runden
Tischen" mit ihrer wirtschaftlichen Erfahrung,
Zeit bekommen Sie ja.
Werner Breimhorst
|
|
 |
|
| TOP |
|
|
|
 |
|
| |
|
07.02.06
René Pilloud,
Basel
Selbständiger
Shiatsu-Therapeut und Service-Angestellter im
"unternehmen mitte"
(*1971)
Ich wäre noch ehrlicher zu mir und
noch ehrlicher zu anderen.
Als Erstes würde ich mich auf meinen faulen
Buckel legen und mich irgendwo am Meer oder in
den Bergen beim Baden ... Volleyball-Spielen,
einen Drink mischend, flirtend oder snöbend
dieser neuen Sinnfindungs-"Krise" widmen
... bis ich es satt bin und ein Impuls mein System
durchdringt und nach Aktivität verlangt.
Wenn das Geld keine Rolle mehr spielt, würde
ich mich höchstwahrscheinlich der Organisation
von Ausflügen und Events widmen. Ich würde
ein Subunternehmen unter dem Titel "um-events"
gründen und als Erstes richtig heftig loslegen
mit einer Ausflugsserie, die unter dem Titel:
"fast & heavy" laufen würde:
mitte goes bob-fahren mitte goes bungy
mitte goes body-flying mitte goes
what ever ....
Im Sommer wäre ich dann wieder mit der beach-volley
crew unterwegs, würde Tango tanzen und Handanlegen
an meinen Klienten, hin und wieder an sommerlichen
Abendnächten auf der Terrasse servieren,
würde Schulungen anbieten zum Thema Körperarbeit,
Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation
und dann für die Saison 2007 eine 2. Serie
an Ausflügen planen, die eher etwas nach
Innen gerichtet ist. ... mitte goes blind ...was,
wenn ich 24 Std. nichts sehe? etc. ...
Wenn ich ganz freiwillig arbeiten würde,
würde ich mich als Kellner anders fühlen
... vielleicht müssten die Gäste das
eine oder andere Mal etwas länger auf ihren
Drink warten ....vielleicht würde die Arbeit
mehr geschätzt ....vielleicht wäre ich
ein noch besserer Gastgeber und würde die
Leute bedienen, als wären sie bei mir zuhause
....vielleicht würde ich zwischendurch eine
Pause machen und mich hinsetzen, wenn ein interessantes
Gespräch zustande kommen würde.
In meiner Rolle als Therapeut würde ich vielleicht
bei einem Spaziergang mit den Kunden sprechen,
müsste keine Bedenken haben, ob ich genügend
Klienten ... heißt: genügend Geld einnehme
was bedeuten würde, dass ich noch
klarer in die Behandlungen gehen könnte,
mein Ego noch weiter in den Hintergrund bringen
könnte, ein noch effizienteres Werkzeug wäre
... Ich könnte Kunden eher zurückweisen,
wenn ich das Gefühl hätte, unsere Zusammenarbeit
sei nicht fruchtbar ... hätte nicht diese
in meinen Augen für den Therapeuten
konfliktreiche Verbindung von Heilung und Geld,
was ich eh als etwas Irrwitziges erachte. ...
Nicht, dass eine Therapie keinen Wert hätte.
Vielleicht würde es dann auch viel weniger
Therapeuten brauchen, und die Menschen würden
einfach wieder etwas mehr leben?
Vielleicht gibt es auch so viele Therapeuten,
weil gar nicht mehr genügend Arbeit da ist.
Als Zusammenfassung meine ich: Ich wäre noch
ehrlicher zu mir und noch ehrlicher zu anderen
... wäre ruhiger und würde mich sicherer
fühlen in meiner Haut, hätte mehr Freude
und mehr Zeit für Lustvolles ....würde
mich hin und wieder langweilen und wieder auftauchen
um die Menschen auf mannigfaltige Art und Weise
noch etwas näher zusammenzubringen.
René Pilloud
Mensch
|
|
 |
|
| TOP |
|
|
|
 |
|
| |
|
30.10.05
Julia Kicey, Winterthur
(1985*)
es würde vielleicht irgendetwas
in mir selber in Gang setzen, das meine Pläne
über den Haufen werfen könnte.
"Die Tatsache, dass ich mich nicht mehr
um die Beschaffung der Mittel kümmern müsste,
mit denen ich mir die lebensnotwendigen Dinge
finanziere, eröffnet eine neue und andersartige
Sichtweise auf das Leben und seine Sinngebung.
Die existentielle Frage "Kann ich denn davon
auch leben?", die sich bei der Wahl der Ausbildung
und des Arbeitsplatzes immer vordrängt, wandelt
sich in die Fragen: "Was ist mir wichtig?"
und "Was will ich wirklich tun?" Sie
gibt dem Menschen eine ganz neue Möglichkeit,
seine Individualität zu entfalten. Ich könnte
also endlich und sofort all das tun, was ich schon
immer tun wollte und müsste nicht warten,
bis ich genug Erspartes auf der Seite habe. Doch
was ist es denn, was ich schon immer einmal tun
wollte?
So urplötzlich als junger Mensch vor dieser
Frage zu stehen ist irgendwie seltsam.
Natürlich habe ich Wünsche und Träume
von Dingen, die ich irgendeinmal tun möchte.
Aber eben: irgendwann einmal ... Eine konkrete,
ausgereifte Vision oder Idee habe ich nicht. Und
ich habe auch noch nie daran gedacht, eine solche
zu erstellen. Denn sie kommt doch realistisch
betrachtet überhaupt nicht in Frage, da eine
Verwirklichung an meinem jetzigen Punkt des Lebens
ohnehin eher undenkbar wäre. An erster Stelle
steht stattdessen die Frage des Überlebens,
der finanziellen Unabhängigkeit, um endlich
auf eigene Faust leben zu können.
Angenommen, die Sorge um die Finanzierung der
lebensnotwendigen Dinge Miete, Essen, Versicherungen,
Kleidung, Arztbesuche, Auto/ÖV wäre
geregelt. Wie würde ich mein Leben gestalten?
Was wäre mir wichtig? Was ist mir im Grunde
wichtig? Was will ich tatsächlich tun?
Meine erste Reaktion ist: Ich weiß es nicht.
Weil ich es mir noch nie ernsthaft überlegt
habe. Es hat mich auch noch nie jemand zuvor danach
gefragt.
Ich hatte zuerst auch etwas Bedenken, diesen Fragen
nachzugehen, mir diese Situation vorzustellen,
denn ich befürchtete, es würde vielleicht
irgendetwas in mir selber in Gang setzen, das
meine Pläne über den Haufen werfen könnte.
Julia Kicey
|
|
 |
|
| TOP |
|
|
|
 |
|
|
 |
| HOME
| EINFÜHRUNG
| NEWS
BLOG | STATEMENTS
| WAS
WÜRDEN SIE? | WIE
GRUNDEINKOMMEN WIRKT? | TEXTE
| LINKS
| KONTAKT |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|