13 März 2010
Anna
Ich würde erst Mal von hier wegziehen, denn die Wohnung macht mich krank. Als Arbeitslose muss ich bleiben wo ich bin. Dann würde ich mir und meinem Kind ein Auto besorgen, damit ich flexibel bin.
Danach würde ich gerne Weiterbildungen besuchen und mich kreativ und gesellschaftlich betätigen.
So stecke ich hier verdammt fest.
Anna, Germany
Christiane Schär
Als erstes würde ich mich mal ganz genüsslich auf unsere 3 Kinder (die jüngste ist 6 Monate alt) konzentrieren, so viel Zeit wie möglich mit Ihnen verbringen, denn die Zeit, wo sie uns brauchen, wo wir Ihnen was mitgeben können, ist so kurz (wie ich bei meinem Ältesten, 9 Jahre alt, jetzt schon sehen kann).
Parallel würde ich mich wie bisher ehrenamtlich um unsere Schule kümmern (die ich mit gegründet habe); eine Montessori-Schule in Trägerschaft eines Elternvereins.
Und schließlich würde ich in Ruhe überlegen, was ich mit meinem jetzt gerade im Abschluss befindlichen Zweitstudium (Soziale Arbeit) machen könnte. Könnte da verschiedenes ausprobieren - in der Altenarbeit oder mit Frauen - was mich aber begeistern müsste, was bringen müsste (aber eben nicht (so) finanziell, sondern eher inhaltlich).
Christiane Schär (*1968), Dipl.-Ing. + Dipl. Soz.päd.
09 März 2010
Michael Brückner
Ich würde überwiegend das gleiche tun wie jetzt. Allerdings könnte ich meine Dienste als Coach und Berater auch häufiger an weniger zahlungskräftige Menschen anbieten sowie mehr an gemeinnützigen Projekten arbeiten. Gegenwärtig habe ich 5 Haupteinkommensquellen auf die ich angewiesen bin, was für mich auch vollkommen in Ordnung ist. Mit einem BGE könnte ich mich intensiver auf einzelne Projekte konzentrieren und damit auch schneller zu Ergebnissen kommen. Wegen der gegenwärtigen Einkommensunsicherheit muss ich aber mehrgleisig fahren, und kann daher weniger intensiv die Projekte angehen, für die ich entsprechend motiviert am liebsten all meine Energie einsetzen würde.
Michael Brückner (*1973), Coach, Berater, Mediator/Konfliktmanager, Trainer, Berlin
Mannkind Ober
Jeder würde das tun, was in ihm steckt, so kämen eine Menge Profis auf den Plan. Positiv und negativ im Ergebnis, so wie ich die Menschen kenne...
Mannkind Ober
Michael Müller
Kenne diese Idee schon länger und finde den Ansatz sehr gut, da endlich der Druck von jeden einzelnen genommen wird und so könnte jeder seine Fähigkeiten in die Gesellschaft einbringen ...
Es gibt mit Sicherheit auch Menschen die dann auch wieder Arbeiten würden, die momentan keiner Tätigkeit nachgehen und durch die Befreiung, wie ich dies mal nennen will, wieder neue Ideen entwickeln da ja kein finanzieller Druck mehr vorhanden ist.
Ich für meinen Teil würde mich stärker sozial engagieren z.Bsp. in einem Altenheim und nebenbei meiner bisherigen Tätigkeit nachgehen.
Jetzt werden Sie sich mit Sicherheit fragen warum ich das nicht jetzt schon leiste... Ich verdiene mit meinen Programmiertätigkeiten einen Stundenlohn den ich in den sozialen Bereichen nie verdienen würde und d.h. gleichzeitig ich komm gerade so durch den Monat und kann gerade so meine Rechnungen bezahlen und mir bleibt somit keine Möglichkeit mich anderen Tätigkeiten zu widmen.
Von was auf die Seite legen (Stichwort Altersvorsorge, wobei bei diesem Geldsystem es keinen Sinn macht einen Vertrag über 30-40 Jahre abzuschließen) ist bei mir zu minderst keine Rede ....
Michael Müller (*1978), Webdesign/Programmierung, Augsburg
03 März 2010
Alexandra Nemecky
Ohne finanzielle Sorgen frei an der Sache arbeiten zu können, die mir vorschwebt, ist ein Traum! Ich glaube auch, daß ich effektiver und unbefangener jeden Tag meiner Arbeit nachgehen würde. Besonders die Last ein Einkommen in irgendeiner Weise erwirtschaften zu müssen, lähmt oder hemmt mich als der Gesellschaft zugehörigen Person, da ich mich mit meiner Beschäftigung wenig in ihr integriert fühle. Mit einem Grundeinkommen hätte ich die Möglichkeit ohne Exsistenzangst meine Ideen zu verwirklichen und meinen Beitrag in der Gesellschaft zu leisten. Schon der Gedanke daran wirkt beflügelnd. Mir gefällt auch, daß alle Menschen mit dem Grundeinkommen in der Basis gleichberechtigt und gleichgestellt werden. Ich bin Kunststudentin, alleinerziehend und derzeit Hartz IV Empfängerin.
Alexandra Nemecky (*1975), Studentin
02 März 2010
Astrid Gutendorf
Schluß mit der Stigmatisierung - weg mit Hartz IV - Her mit dem bGE!
oder
Weg mit der spätrömischen Dekadenz unserer Politiker - Weg frei für das bGE!
Dies sind meine Slogans für ein bGE. Endlich würde die Last der Existenzangst von mir weichen. Arbeiten würde ich trotzdem gerne. Ich denke das ich mich selbständig machen und meine wirklichen Ziele verfolgen würde. Wäre es nicht herrlich, arbeiten zu können, was einen wirklich erfüllt. Also nicht nur frei von der staatlichen Abhängigkeit, sondern auch frei im eigenen Tun. Ich könnte mir das sehr gut vorstellen. Auch denke ich, das dies alles gut wäre, für bestimmte Umweltprobleme zu lösen. Die Arbeitgeber müßten fortschrittlicher Denken, wenn Menschen nicht mehr für Umweltverschmutzer arbeiten müßten, also eine Veränderung des allgemeinen Arbeitsmarktes ausgelöst würde.
Astrid Gutendorf
01 März 2010
Diana Sendel
Ich würde auf jeden Fall weiter arbeiten aber nicht so wie bisher. Ich bin selbstständig als Tagesmutter und muss sagen das meine Motivation ganz stark gesunken ist, seit den gesetzlichen Änderungen Anfang 2009. Ich arbeite derzeit für ein sogenanntes Brutto von 2,- die Stunde wovon ich natürlich auch für meine KV finanzieren muss!
Also wenn ich wüsste das unsere Existenz mit unseren beiden Kindern gesichert wäre würde ich meine jetzige Arbeit weiter tun und zwar mit wieder viel mehr Motivation - anderenfalls wenn wir in Hartz 4 abrutschen, dann habe ich keine Kraft
mehr mir jeden Tag die Nerven zu ruinieren. Dann muss der Staat sehen wie er sein Vorhaben die Kinderbetreuung auszubauen realisiert bekommt. Ich lasse mich auf dem Hartz 4 Niveau nicht ausbeuten und gehe dann irgendwann in eine Anstalt weil ich es nicht geschafft habe. Die Arbeit mit Kindern ist teilweise auch körperlich sehr anstrengend ganz zu schweigen von der nervlichen Beanspruchung. Deutschland will so viel tun und am meisten doch für die Kinder. Ich merke davon leider nicht sehr viel.
Diana Sendel (*1972), Tagesmutter
26 Februar 2010
Brigitte Hänni
Ich begrüsse ein bedinungsloses Grundeinkommen, weil es vielen Menschen ihre Würde wieder zurückgibt.
Die Gleichberechtigung wäre kein Thema mehr und niemand müsste sich mehr in der Opferrolle einfinden und in dieser Rolle Almosen empfangen.
Ich glaube durch ein Grundeinkommen würde viel Raum für Eigeninitiative entstehen, wobei ich denke, dass wir langsam in diese Freiheit hineinwachsen werden - ein Kind das sozusagen wächst. So könnte jeder die Chance ergreifen zu dem zu werden wie er gemeint ist und nicht mehr unter dem Druck stehen, wie er sein Leben finanzieren kann. Ein bedingungsloses Grundeinkommen öffnet für mich auch die Tür zu mehr Zeit und zu vermehrten Gesprächen untereinander und würde statt der Isolierung wieder vermehrt die Gemeinschaft pflegen in der durch das Miteinander wunderbare neue Ideen entstehen und so die Potenziale jedes Einzelnen genutzt werden können in einem Projekt.
Endlich würden die Resourcen des Menschen zum Wohle der sozialen Miteinander entsprechend genutzt werden können. Ich verspüre hier auch viel Neugier ganz neue Felder zu betreten - ohne dass ich mir dabei überlegen muss, ob ich das von vornherein finanzieren kann und die Gefahr besteht, dass ich mich um meinen Lebensunterhalt bringe.
Auch denke ich, bekäme die gemeinnützige Arbeit wieder einen ganz neuen qualitativen Wert und der Familiengründung wird auch wieder grünes Licht gegeben.
Brigitte Hänni (*1960), Gesunheits- und sensitive Lebensberatung, Amriswil
Julia Mortimer
Hätte ich ein Grundeinkommen, könnte ich in Ruhe meine Kinder erziehen und so arbeiten, dass ich die Arbeit den Bedürfnissen meiner Familienarbeit anpassen kann und nicht umgekehrt.
Ich müsste keine Sozialhilfe in Anspruch nehmen und mich dort nicht dafür rechtfertigen, dass ich meine Kinder gerne selbst erziehen möchte und nicht in ein Tagesheim schicken möchte (was mich immer wieder an den Rand meiner Nervenbelastung bringt). Ich liebe Haushalt und Familienarbeit und um das leben zu können, trotz alleinerziehend zu sein, wäre mit dem Grundeinkommen endlich möglich. Es wäre eine enorme psychische Entlastung!
Julia Mortimer (*1978), Pflegehelferin und Mutter, Basel
Manuela Krattiger
Mit einem Grundeinkommen wäre mir eine grosse Last abgenommen. Ich könnte mir entspannt Zeit nehmen, mich um meinen kleinen Sohn zu kümmern und ihn gut ins Leben zu begleiten. Ich würde herauszufinden versuchen, wohin mich mein Herz trägt. Ich denke da an Projekte die sich um das Thema Mutter und Kind drehen. Also z.B. Mütter nach der Geburt betreuen; wieder Raum für die Kinder schaffen, denn ich glaube, dass wir nur mit glücklichen und geliebten Kindern eine gesunde Gesellschaft aufbauen können. Das Grundeinkommen gäbe mir Zeit, diese Dinge langsam aufbauen zu können, so dass ich mir und meinem Kind gerecht werden könnte. Und ich müsste mich nicht mehr in einen Job begeben, der mich unglücklich und krank macht. So könnte ich mich sinnvollen Tätigkeiten widmen, die wenig oder gar nicht entlöhnt sind, die aber mich erfüllen und mir im Leben Sinn stiften.
Manuela Krattiger (*1973), Direktionssekretärin, zur Zeit Mutterschaftspause, Basel
20 Februar 2010
Gudrun König
Leider ist es ja heute so, daß schon Enddreißiger Angst haben, ihren Job zu verlieren. Und mit Ende 50, trotz sehr guter Ausbildung und Arbeitsbiografie, aber Break zunächst aus gesundheitlichen und dann aus familiären Gründen (ich habe meine Mutter gepflegt und bitteschön nunmehr dem Anspruch, nicht mehr geografisch wandern zu müssen) - da hilft es mir auch nichts zum Putzen bereit zu sein. Das "Einkommen" daraus würde nicht ausreichen. Was würde ich tun, wenn meine Grundbedürfnisse abgesichert wären?
In meinem Wohnort ist nach der Wende die (Textil-)Industrie, die vor 120 Jahren zum Aufblühen unseres Ackerbürgerstädtchens beitrug, komplett weggefallen - Arbeit für ca. 1000 Leute. Heute ist unser Hauptkapital die wunderschöne Landschaft des Elstertales, aber die gegenwärtigen gesellschaftlichen Umstände erlauben es nicht wirklich, dieses Potential zu vermarkten/nutzen. Wenn ich nicht mehr ackern müßte, um die Mindestkosten für meinen Lebensunterhalt aufzubringen, dann wäre das Thema Stadt-/Tourismusmarketing meine absolute Traum-Spielwiese. Möglichkeiten und Ideen gibt es ganz viele (nicht nur von mir) - aber leider hat die Kommune kein Geld...
Gudrun König (*1951), Journalistin / Fachfrau Marketingkommunikation, Berga/Elster
Marco Glavas
Ich würde meinen aktuellen Job kündigen. Sofort.
Danach würde ich erst einmal versuchen meine gesundheitlichen Probleme endgültig zu kurieren.
Ich habe seinerzeit mein Hobby zum Beruf gemacht. Das war ein grober Fehler. Nicht nur hat sich die Branche in den letzten zehn Jahren massivst negativ entwickelt, mir ist auch die Lust auf das Hobby vergangen.
Ich würde mir also andere Möglichkeiten suchen, würde versuchen bei handwerklichen Betrieben unter zu kommen, würde ein Studium anfangen (zum Beispiel Psychologie) oder würde versuchen Ideen umzusetzen, die für mich wegen Existenzangst bisher viel zu riskant waren.
Ich würde auch aufhören auf den richtigen Zeitpunkt für Kinder zu warten. Wenn ich wüsste, dass deren Existenz gesichert ist, würde ich eine Familie gründen.
Marco Glavas (*1981), Informatiker, Buchs
Jan Haugg
Ich würde mein Studium beenden, mich weiterhin nebenbei in Umweltschutz und Politik engagieren, jeden Monat Geld beiseite legen und damit später meine eigene Ökostrom-Firma oder Forstunternehmen eröffnen.
Zusätzliches Geld würde ich mir verdienen, wenn es passt, mit Musik, Übersetzungen, Theaterspielen.
Ich würde jeden Monat weiterhin an den WWF, BUND und "I plant a tree.org" spenden.
Tatenlosigkeit gibt es bei mir nicht, dafür gibt es zu viele Probleme auf der Welt, die mich bewegen und mich aus dem Sessel schubsen!
Jan Haugg (*1987), Student, Stralsund
Maria Leubolt
Ich bin Studentin und Musikerin und ich denke ich würde genaus dasselbe tun wie jetzt, wenn ich abgesichert wäre, nur dass ich einfach nicht so viel emotionalen Stress hätte dabei. Und ich würde mich sicher auch auf die eine oder andere Weise ehrenamtlich betätigen.
Maria Leubolt (*1988), Musikerin/Studentin, Wien
18 Februar 2010
Eva Werle
Wenn es das BGE gäbe, dann würde ich erst einmal Götz Werner für seine visionäre Idee und allen Beteiligten für deren Umsetzung danken. Ich würde mich darüber freuen, keine Steuererklärung mehr machen zu müssen und wäre froh, meine Arbeit vom Erwerbsdruck befreien zu können. Dann würde ich mich selbständig machen, meine Arbeitszeiten und die Rahmenbedingungen meiner Arbeit selbst gestalten. Ich würde mich daran freuen, mit meiner Arbeit Sinnvolles, Nützliches und Wohltuendes für Andere leisten zu können - und vorallem dabei nicht mehr ans Geld denken zu müssen. Ausserdem würde ich mich wohl fühlen mit dem Gedanken, dass allen Menschen eine Grundsicherung ihrer Lebensbedürfnisse ermöglicht wird. Meine Phantasien bzg. der sozialen Umwälzungen, die dadurch stattfinden könnten, treiben jetzt schon Blüten! Ich kann nur hoffen, dass diese Idee möglichst bald Realität wird. Sie würde so viel Gutes bewirken und ist dabei doch so bestechend einfach und einleuchtend.
Eva Werle (*1959), Logopädin und Supervisorin, Schaffhausen
16 Februar 2010
Rémy Beusch
Ich würde genau die gleiche Arbeit weiter führen, die ich jetzt schon mache. Ich finde in meiner Arbeit persönliche Befriedigung und Lebenssinn. Zudem sehe ich in meiner Arbeit auch einen Wert für meine Mitmenschen.
Rémy Beusch (*1964), Sozialdiakon (kirchliche Sozialarbeit/Jugendarbeit), Rothrist
15 Februar 2010
Markus Fischbacher
Nichts, bzw. ich würde keiner Erwerbsarbeit nachgehen. Ich würde nur noch meinen Hobbies nachgehen, wie Lesen, Wandern, Gärtnern usw.
Markus Fischbacher (*1969), Maschinenbautechniker, Pottenstein
Hanna Schiweck
Ich würde ein Therapiehaus eröffnen, in dem jeder Mensch, der sich in einer schwierigen Lebenssituation befindet, eine individuell auf ihn zugeschnittene Therapie bekommen kann. Eine individuelle Lösung aus den unterschiedlichsten Therapieformen. Und glücklicher sein!!
Hanna Schiweck (*1981)
Cornelia Harig
Ich könnte mich endlich auf mein Studium konzentrieren und müsste nicht ständig nebenher mit meinen drei Nebenjobs jonglieren, Anträge an Stipendienämter schreiben und mich gestresst fühlen, weil ich nie genau weiss, ob's trotz der Abrackerei für alle Rechnungen reicht.
Ausserdem käme für mich dann die 4-jährige Ausbildung als Psychotherapeutin wieder in Frage. Die habe ich mir nämlich aus dem Kopf geschlagen, weil der Spass 60'000 Franken kostet und ich ohnehin schon (Steuer-)Schulden habe...
Cornelia Harig (*1981), Studentin, Basel
14 Februar 2010
Margit Kern
Ich glaube das Grundeinkommen ist für uns Menschen auf diesem Planeten eine der größten Chancen uns mit Achtung zu begegnen. Ich würde, glaub ich, erstmal ausruhen von meiner vielen ehrenamtlichen Tätigkeit. Und mich vom "schlechten Gewissen" entspannen, was man uns Arbeitslosen ständig mehr oder weniger versucht zu machen.
Und dann, so wie ich mich kenne, würde ich eingebettet ins Universum als Teil davon unentwegt in Projekten mitmachen, Gärten pflegen und mich freuen, dass endlich jede Art von Tätigkeit als Arbeit anerkannt und geschätzt wird.
Margit Kern (*1959)
11 Februar 2010
Philipp Höh
Ich würde weiter diesen Blog betreuen, T-Shirts besprühen, ein Jugendprojekt aufbauen und noch mehr Radtouren planen.
Philipp Höh (*1979), Lebenskünstler, Basel/HGWAII
Nicole Kresse
Bühnenbildner im Theater, Tierpfleger oder SOS-Kinderdorf-Mutti
oder ich gründe ne Schule irgendwo in Afrika.
Es gibt sooo vieles...
Nicole Kresse (*1985), Studentin, Grevesmühlen
Jan Schiller
Ich würde eine lange Reise durch Afrika unternehmen und mir Gedanken machen, wie ich dort mein entwickungspolitisches Interesse und meine Freude an afrikanischen Kulturen mit sinnvollen Entwicklungs-Projekten verbinden könnte.
Ich könnte aber auch weiter studieren, ohne finanziell abhängig zu sein.
Jan Schiller (*1985), Student
08 Februar 2010
Thomas Hitz
Ich würde in etwa so weitermachen wie bisher...d.h. ich würde zu ca. 50% arbeiten; wenn ich dann überhaupt eine Arbeit habe (ist ja alles nicht mehr so sicher). Oder ich würde weiterhin versuchen, mich selbständig zu machen, mit dem Unterschied, dass dieser Versuch mit einem Grundeinkommen von vornherein einfacher zu realisieren wäre...
Thomas Hitz (*1981), Hilfskraft Nahrungsmittelproduktion, Rüfenach
04 Februar 2010
Peter Nolda
Ich würde mit meiner Frau viel Reisen und meinem Hobby Segeln auf Großseglern nachgehen. Auch könnte ich mich mehr meinen Enkeln widmen.
Peter Nolda (*1949), Rentner, Niederwambach
Adelheid Nolda
Mit dem Grundeinkommen bestreite ich meine Mindestkosten. Während der Berufstätigkeit suche ich mir eine gut bezahlte Anstellung im sozialen Bereich, um mit vielen Menschen zusammen sein zu können. Da ich aber Rentnerin bin nehme ich das Grundeinkommen mit Kußhand, dann kann ich mir erlauben meine Enkelkinder psychisch zu unterstützen; zu verreisen wann ich es mir gestatte und endlich ein Sparkonto anlegen.
Adelheid Nolda (*1950), kfm. Angestellte jetzt im Ruhestand, Niederwambach
Bernhardt Jammernegg
Ich würd meinen Job als Fahrlehrer aufgeben und mich ganz der Musik und dem Theater widmen. Derzeit hab ich als Sänger und Schauspieler noch nicht mein Auskommen...
...und mehr Zeit für meinen Sohn hätt ich auch!
Bernhardt Jammernegg (*1963), Fahrlehrer
Jobst Mahrenholz
Ich würde das tun, was ich zur Zeit mit Begeisterung, Hingabe und vollster Disziplin mache, ein Buch schreiben. Noch kann ich mir das leisten, aber meine Mittel sind bald aufgebraucht, und dieses wunderbare Gefühl, das zu tun, was genau das Richtige ist, wohl bald pass?.
Jobst Mahrenholz (*1964), Journalist, Hannover
Frank Marti
Vor drei Jahren stand ich einmal 19 schöne Stunden auf einer Leiter und habe eine 5m-Stuckleiste aus dem Jahr 1905 freigelegt. Aber ich glaube Landschaftspflege oder Gartenbau/-gestaltung würden mir mehr liegen. Im Moment kämpfe ich mich durch ein Buch mit dem Titel "Kontingenz und Dezision". Auch ganz nett.
Frank Marti (*1983), Politikwissenschaften, Kiel
