Ich würde meinen aktuellen Job kündigen. Sofort.
Danach würde ich erst einmal versuchen meine gesundheitlichen Probleme endgültig zu kurieren.
Ich habe seinerzeit mein Hobby zum Beruf gemacht. Das war ein grober Fehler. Nicht nur hat sich die Branche in den letzten zehn Jahren massivst negativ entwickelt, mir ist auch die Lust auf das Hobby vergangen.
Ich würde mir also andere Möglichkeiten suchen, würde versuchen bei handwerklichen Betrieben unter zu kommen, würde ein Studium anfangen (zum Beispiel Psychologie) oder würde versuchen Ideen umzusetzen, die für mich wegen Existenzangst bisher viel zu riskant waren.
Ich würde auch aufhören auf den richtigen Zeitpunkt für Kinder zu warten. Wenn ich wüsste, dass deren Existenz gesichert ist, würde ich eine Familie gründen.
Marco Glavas (*1981), Informatiker, Buchs